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KAPELLEN IN DER
PFARREI CHAMERAU

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    „Ich weiß eine liebe Kapelle, da weilet mein Herze so gern; da sing ich mit meinen Geschwistern Loblieder zum Preise des Herrn. Pilger, komm, komm, komm zur Kapelle, bald weilst du gewiss hier auch gern! Da findest du liebe Geschwister komm, singe zum Preise des Herrn! Wer kennt diese liebe Kapelle, zu der mein Verlangen stets geht? Da glühen in Andacht die Herzen in brünstigem heißen Gebet. O Pilger, du kennst die Kapelle. Sie stehet am friedlichen Ort. Da höret man heilige Zeugen verkünden das lautere Wort. Kapelle, du Vorhof des Himmels, in dir fand mein Herz Gottes Haus, an meines Immanuels Herzen ruh’ ewig im Frieden ich aus!”
    (E. Gebhardt: Evangeliumslieder, Nr.25, 1880)

„ In dem Tal und auf den Höh’n, Dir zu Ehr’n Kapellen steh’n.”

So beginnt die 2. Strophe unseres Chamerauer Marienliedes und in der Tat zählt unsere Pfarrgemeinde fünf Kapellen in und um unseren Heimatort Chamerau. So verschieden unsere Kapellen in Hinblick auf Standort, Architektur und Widmung auch sind, sie alle zeugen von inniger geistlicher Verbundenheit ihrer Erbauer, Förderer und Besucher.
Sie sind lebendige Stätten des Glaubens, Orte ganz persönlicher Andacht und heute mehr denn je Stationen innerer Einkehr, Ruhe und Geborgenheit im Trubel unserer schnelllebigen Zeit. Jede dieser Kapellen ist ein besonderer Schatz

Die Fatima-Kapelle

am Gillisberg
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Die Fatima–Kapelle am Gillisberg wurde am 13. August 1966 durch Pfarrer Josef Schlosser der Gottesmutter Maria geweiht und soll an die Geheimnisse von Fatima erinnern. Der Bau dieser Kapelle ist vor allem das Werk der Dorfgemeinschaft Gillisberg, die sich mit Arbeits- und Sachleistungen sowie Geldspenden einbrachte.

Eingebettet zwischen Wald und Flur steht sie hoch über dem Regental. Architektonisch gleicht sie demAnbau der Pfarrkirche Chamerau, zumal auch ihr Grundriß die Form eines Oktogons hat. Der Besucher erblickt die Madonna von Fatima als Glasmosaikbild, das von August Philipp Henneberger stammt. 1997 erhielt diese kleine Dorfkapelle noch einen Glockenturm samt Glocke, den Alfons Schönberger spendete.

Von Mai bis Oktober finden hier jeweils am 13. eines Monats die Fatimaandachten statt.

Kapelle

auf dem Kalvarienberg
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Von der Kapelle auf dem Kalvarienberg sind weder Erbauer noch Baujahr bekannt, dabei steht in ihr mit dem gegeißelten Heiland eine Nachbildung des Gnadenbildes vom Wiesheiland, dem zu Ehren die weltberühmte Wieskirche bei Steingaden erbaut wurde. Möglich ist , dass unsere Kalvarienbergkapelle als Wieskapelle erbaut wurde (so wie in Moosbach bei Vohenstrauß), wohin Wallfahrten zum Wies-Christus unternommen wurden.

Die Bezeichnung „Kalvarienberg“ dürfte mit dem Kauf und Errichtung des Kreuzweges Mitte des 19. Jh. durch Pfarrprovisor Michl aus dem Besitz der Rundinger Schloßherrschaft in Zusammenhang stehen. Nicht nur in der Karwoche beten Gläubige den Kreuzweg hinauf zur Kapelle, wozu auch ein Innehalten vor dem gegeißelten Heiland gehört.

Kapelle

Staning
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Die Kapelle in Staning, direkt am Ortseingang wurde vermutlich 1868 errichtet. Architektonisch entspricht sie dem Bautypus, der in Bayern häufig anzutreffen ist: Klare, rechteckige Grundform mit einem in drei Seiten schließendem Chor. Vier Rundbogenfenster erhellen das Gotteshaus.

1952 wurde eine Generalrenovierung durchgeführt, und am 1. Mai 1954 folgte die feierliche Einweihung. Über dem Altar der Kapelle richtet sich der Blick des Gläubigen wieder auf den gegeißelten und mit Dornen gekrönten Heiland.

Regelmäßig finden hier Gottesdienste statt. Die Staninger Kapelle ist auch Ziel der jährlichen Chamerauer Bittgänge.

Kermer-Kapelle

bei Wölsting
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Die Kermer-Kapelle direkt an der Bundesstraße 85 zwischen Chamerau und Wölsting wurde 1949 von Max Heigl und Alfons Schönberger zum Dank für die glückliche Heimkehr aus Krieg und Kriegsgefangenschaft initiert und erbaut.

1950 wurde sie dann in Anschluß an eine Firmung in Cham von Weihbischof Buchberger eingeweiht. Die kleine Kapelle ziert ein Marienbild des Malers und Schriftstellers Georg Achtelstetter.

St. Anna-Kapelle

in Kollmitz
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Die St. Anna-Kapelle in Kollmitz steht als wertvolles Kleinod unserer Heimat fernab jeglichem Verkehrlärm in idyllischer Waldrandlage und lädt den Besucher zum Verweilen ein.

Die schmucke Kapelle entstand 1995 auf Initiative der Familie Schollerer mit tatkräftiger Unterstützung ihres Nachbarn Karl Kernbichl. Pfarrer Erhard Kammermayer weihte sie der hl. Anna, der Mutter Mariens.

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